Ein Jahr Elternzeit

Ende April war es soweit. Unser erstes Kind ist auf die Welt gekommen. Unglaublich. Eigentlich wollte ich den Hipster-Standard machen: Drei Monate Elternzeit. Erster Familienurlaub. Dann habe ich es mir anders überlegt, alle überrascht und ein Jahr eingereicht.

Nun sind die ersten Wochen vorbei und es fühlt sich gut an zu dritt zu sein. Meine Freundin macht einen super Job und ich übernehme den Eltern-Part wo es geht.

Natürlich steht in den nächsten Monaten die Familie im Mittelpunkt. Es ist ein unglaublicher Luxus, dass wir beide uns eine Auszeit leisten können.

In den letzten Tagen habe ich oft an den „The power of time off“ TED Talk von Stefan Sagmeister gedacht. Er beschreibt dort, dass er alle sieben Jahr sein Designstudio für ein Jahr schließt, um andere Experimente zu verfolgen. Dies werde ich nun auch versuchen.

Während die ersten Jahre meiner Karriere (z.B. AvocadoStore) sehr intrinsisch motiviert waren, fühlten sich die letzten Jahr eher nach einem 0815 Job an, der erledigt werden musste. Es gab gutes Geld für viele Meetings und gefühlt wenig Wirkung.

Nun mache ich die kommenden 10 Monate nur Sachen auf die ich Bock habe. Experimente. Bin gespannt, wohin mich die Reise führt.

Wie Sagmeister glaube ich, dass es wichtig ist, einen Plan zu haben. Zudem fand ich die „Record, Repeat (review), Remove“ Idee von Joe Pulizzi auf dem OMR Festival gut.

Meine Elternzeit Experimente:

  1. Familie: Mehr Priorität als Experiment.
  2. Podcasts: Eine Podcast Serie mit mindestens 10 Folgen. Coming soon.
  3. Headhunting: Wäre das ein mögliches Business für mich?
  4. Sport: Golf (einstelliges Handicap) & Fitness verbessern.
  5. Youtube: Mindestens ein Video. Hier bräuchte ich auf jeden Fall Unterstützung. Falls jemand Interesse hat, mir dabei zu helfen, soll sich gerne melden.
  6. Zukunft: Was mache ich nach meiner Elternzeit? Gründen, neuen Job oder spannende Aufgabe bei moovel/ReachNow?

Ich freue mich auf die kommenden Monate.

3 Gedanken zu “Ein Jahr Elternzeit”

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